
| Karate entstand vor mehr als tausend Jahren in China und kam später nach Okinawa. Um 1500 wurde den Bewohnern Okinawas verboten Waffen zu tragen oder zu benutzen. Aus diesem Grunde entwickelte das Inselvolk die Kampfkunst "Okinawa-te". Okinawa-te basiert auf aus China importierter Kampfkünste und alten Kampfpraktiken der Inselbewohner. Aus Okinawa-te entwickelte sich das japanische Karate. |
| Gichin Funakoshi (1869-1957), der Begründer des "Shotokan-Karate", brachte diese Kampfkunst nach Japan. "Shoto" war FUNAKOSHIS Künstlername und bedeutet "das Rauschen der Kiefernwipfel". Die Trainingshalle wurde 1939 nach seinem Künstlernamen "Shotokan" genannt und bildete später den Namen für das Karate des FUNAKOSHI. |
| Das Shotokan-Karate zeichnet sich durch tiefe, weite Stände, präzise Kata-Ausführung,
unkomplizierte Techniken, Schlagkombinationen und schnelle Fußarbeit aus. KATA : ist eine Folge genau festgelegter Angriffs- und Abwehrtechniken. Äußerlich stellt es einen Scheinkampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner dar, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. ![]() KATA-Mannschaft : hierbei laufen drei Karatekas die Katas gleichzeitig und synchron. ![]() KUMITE : heißt übersetzt freier Kampf. Im Kumite sind die erlernten Techniken frei wählbar. Die Kämpfer dürfen ihr technisches und taktisches Können uneingeschränkt anwenden, wobei ein Karateka seine Techniken stehts unter Kontrolle halten muß. ![]() KUMITE-Mannschaft : drei Karatekas kämpfen nacheinander gegen drei andere Karatekas.
|